Medien & Emotionen
Das Überthema „Medien & Emotionen“ beschäftigt sich mit Medien als Auslöser, Katalysatoren, Resonanzräumen und Sozialisationsagenten von Emotionen.
Wir wählen Medienangebote gezielt aus, um uns in eine gewünschte Stimmung zu katapultieren: Schrecken im Horrorfilm, Feelgood in der Lovestory mit Happy End, Lachen über Witze und Satire.
Insbesondere in Sozialen Medien geraten wir bisweilen auch an Impulse und Diskurse, die unsere Emotionen sehr schnell aktivieren und schließlich hochkochen lassen. In Analogie zur Wirkung von Katalysatoren wird - die in diesem Fall nicht chemische - sondern überwiegend emotionale Reaktion beschleunigt. Die Folgen
Medien ermöglichen ebenso Resonanz, dem Soziologen Hartmut Rosa zufolge eine anthropologische Grundlage menschlicher Beziehungen, gekennzeichnet durch Affizierung, Selbstwirksamkeit, Anverwandlung und Unverfügbarkeit. Digitale Medien öffenen Räume in denen Themen verhandelt werden, die uns positiv oder negativ affizieren. Wir können in diesen durch Teilhabe wirksam werden und unseren Horizont erweitern und anverwandeln.